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Vollendung

Neulich war ja Wimbledon, und weil das Wetter es hergab (viel zu heiß, um anderes zu unternehmen), hab ich bei ein paar spannenden Spielen zugeguckt. Novak Djokovic musste gegen Jannik Sinner eine klare Niederlage einstecken, doch das Auffallendste an dem Match war, für mich, dass Djokovic sich durch das Einnehmen der asiatischen Hocke versuchte, zu entspannen bzw. den Stress aus den Muskeln zu bekommen. Das sah schon sehr gekonnt aus, war aber meilenweit von dem älteren Herrn auf dem Foto entfernt.

DIE KNIE SOZUSAGEN AUF OHRENHÖHE!!!

Manno, wie geht das denn? Und das auch noch auf einer wackeligen Unterlage (Charpoi) …

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade der fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixeln zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!