… und voll daneben …
Voll daneben ist der Kommentar, der mir zu dem Foto des jungen Khampa mit der Frisur einfällt: „Hat frisurmäßig alles, was es braucht, um ein Fußballstar zu werden …“
Andererseits: Es war ’87, und die Fußballer hatten damals durchwegs bürgerliche Frisuren.
Ursprünglich hatte ich bei der Frisur eher eine Assoziation mit Indianern. Ein junger Krieger?
Und da schließt sich dann der Kreis doch noch:
Die Khampa sind die Bewohner der historischen tibetischen Region Kham. Sie sind bekannt für ihre kriegerische Natur, ihre Reitkünste und ihre Treffsicherheit.
Wikipedia
Das Foto entstand im Kloster Sera. Der Junge war Teil einer recht großen, wilden Besuchergruppe. Remember: erst vor ganz kurzer Zeit war Religionsausübung wieder erlaubt und Besuche von religiösen Stätten möglich. Gefühlte 90% aller Klöster waren während der Kulturrevolution zerstört worden.
Die Khampa waren federführend bei der Rettung und Flucht des Dalai Lama.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt: wuide Hund sin’s scho!









