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Vage

Wie das Bild, so die Erinnerung. Doppelbelichtung, aber warum?
Egal, ich mag das Resultat. Glücklicher Zufall.

Ich weiß noch genau, wo mein Hotel für eine Nacht war, nämlich mittig im Bild, am Ende der Straße, dort wo’s nach Moschee aussieht.

Ich weiß auch noch, dass man von Seiten des Hotels darauf bestanden hat, die Enfield im Eingangsbereich abzustellen, und nicht auf der Straße.
Das war einerseits peinlich, weil alle Gäste sich daran vorbei manövrieren mussten, andererseits beruhigend, weil sichere Aufbewahrung.

An den Namen der Stadt kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Sie muss irgendwo zwischen Sanchi und Gwalior liegen, das war meine Route, und die war nicht an einem Tag zu machen.
Google Maps ist auch keine Hilfe, keiner der Städtenamen klingt nach „Aha“ …

NACHTRAG:
Lag doch an mir, nicht an Google Maps.
Ein bisschen eingehender geschaut, und dann klang der Name „Sagar“ doch irgendwie bekannt. Bei „Sagar+Mosque“ gabs dann Bilder der Moschee, und nach Ansicht in Google Street View waren die Zweifel beseitigt.

Da sollte ich wohl bald mal die Karte auf den neuesten Stand bringen …

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade meiner fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixel zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!