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Unsicher

… wirkt der Blick des Fotografierten, und das überträgt sich ein wenig auf den Betrachter.

Wenn ich so offensichtlich wie hier eine bestimmte Grenze der Privatsphäre überschritten habe, dann habe ich zuvor in den allermeisten Fällen durch eine Geste angefragt, ob es okay wäre, ein Foto zu schießen. Und wenn die Antwort ein kopfgeschütteltes „Nein“ war, dann hab ich aufs Auslösen verzichtet. Nicht immer waren Frage und Antwort verzögerungsfrei, und auch nicht immer wurde verstanden, was der fremde Mann da eigentlich will …

Für mich ein interessantes Motiv, gerade auch wegen des Cola-Kasten-Akzents, etwas unkomfortabel durch den unkomfortablen Blick.

Fotografiert in Bhaktapur.

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade der fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixeln zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!