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Transport

Kam jetzt nicht sooo oft vor, aber man sah durchaus den einen oder anderen Karren, vor den ein Kamel gespannt war. Ich glaube, dass das Bild in Rajkot entstanden ist.

Rajkot hab ich mir als Zwischenstation auf dem Weg von Bhuj nach Diu ausgesucht, um ein wenig dem Roman „Zirkuskind“ hinterherzuriechen. War kurz vor Beginn der Reise auf einer Lesung von John Irving aus diesem Buch, hatte es zeitgleich geschenkt bekommen und in den ersten einzwei Wochen in Delhi verschlungen. Ein paar Szenen darin spielen in Rajkot, aber nach einer Übernachtung hatte ich den dortigen Trubel satt und bin ohne Aufnahme jedweder Irving-Fährte weiter nach Junagadh, in dem noch weitere Kapitel des Irving-Buchs spielen.

Ochsenkarren waren hingegen Standard, wie hier in Jodhpur.

Eher selten, zumindest in Großstädten wie hier in Delhi, hab ich Pferdekarren oder offene Schulbuskutschen wahrgenommen. Ist ja doch ein Riesentrubel allüberall, mit ordentlich Gehupe von allen Seiten.

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade der fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixeln zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!