Skip to content
Menu

Stufen

In Gokharn hatte ich mir ein etwas außerhalb gelegenes, kleines Government Resthouse als Bleibe ausgesucht.

Diese Resthouses sind nicht immer empfehlenswert, weil alle, die dort arbeiten, nur angestellt sind und wenig Interesse daran haben, Gästen guten Service oder gutes Essen zu bieten, oder die gesamte Einrichtung in Schuss zu halten.

Hier war alles besser als gewohnt, also hab ich hier besser als sonst gewohnt.
Das war hauptsächlich deshalb wichtig, weil ich mir in einer dunklen Nacht auf einer dunklen Straße den rechten Knöchel verstaucht hab. So sehr, dass ich ein paar Tage kaum und später dann nur mühsam humpeln konnte. Die Enfield antreten war überhaupt nicht drin, was mich dann hier mehr oder weniger festgepinnt hat.

Die Hintertür meines Zimmers ging direkt in den Garten raus, und dort gabs einen kleinen Tisch mit Bank, auf der ich viel Zeit verbracht habe. Abends konnte man da von erhöhter Warte aus beobachten, wie die Sonne hinter dem Meer untergeht.
Das war dann besonders schön, wenn mir dort auch noch das Abendessen serviert wurde.

Hier in ungefähr chronologischer Reihenfolge, natürlich herangezoomt:

Und hier war dann kaum noch was zu sehen.

Übrigens tauchen auf meinen gescannten Dias immer wieder diese komischen Interferenzringe auf, wie beim Titelbild links unterhalb der Sonne. Das stammt von der Rahmung in Glasrahmen. Nennt sich Newton-Ringe. Und klar, Newton ist schuld, die hätte er wohl besser nicht erfinden sollen.

Häppi Deppi Flashback

Reminiszenz an ein etwas leichtsinnigeres Ich …

Reisen bildet die Auffassungsgabe, weil man gezwungen ist, ständig neue Eindrücke zu verarbeiten.

Reisen bildet die Einsichtsfähigkeit, wenn man sich Zeit nimmt, Land und Leute kennenzulernen.

Es bildet den Charakter, wenn man denn bereit ist, sich dem Fremdsein in der Welt – drinnen und draußen – auszusetzen.

Und es erweitert das Bewusstsein, zumindest wenn man Länder besucht, die auf eine lange Hanfanbautradition zurückblicken können …