Erster mehrtägiger Halt in Tibet.
Manno, war das fremd. Da musste man sich ganz schön umgewöhnen.
Shigatse war und ist eine tibetische Stadt, die einen sehr, sehr großen han-chinesischen Bevölkerungsanteil hatte. Die Chinesen waren und sind Besatzer, und die Tibeter waren in der Minderheit.
Damals hatten die Chinesen keinerlei Interesse an westlichen Touristen und wir wurden fast durchwegs misstrauisch und unfreundlich behandelt. Welcome to racism. Im Nachhinein eine nicht uninteressante Erfahrung!
Aber alles Ungemach wurde wettgemacht durch die Tibeter. Freundlich, gastfreundlich, zuvorkommend, offen, interessiert – you name it, they’ve got it.
Ganz oben der Blick auf Shigatse. Direkt unterhalb sieht man die tibetischen Häuser, weiter hinten dann die chinesische Einheitsarchitektur. Auf dem folgenden Bild sieht man dann auch unser Hotel (rotes X) und davor die langgezogenen Marktgebäude.


Unten der Blick auf die Ruinen … weiß jetzt nicht mehr, was die Chinesen hier kaputtgemacht haben, sie haben ja ordentlich gewütet während der Kulturrevolution. Am linken Bildrand beginnt der Markt.

Die restlichen Bilder wurden alle in 50m Umkreis gemacht. Getrocknete Tierkadaver waren der große Hit. Hält ja ewig und wiegt nicht so viel. Wichtig bei Nomaden. Gehe davon aus, dass viele der Tibeter, die wir in Shigatse gesehen haben, aus der näheren Umgebung waren. Was u.U. schon mal 10-20 Tagesmärsche bedeuten konnte.












