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Nicht vor der Hütt’n

Brennmaterial ist in vielen Regionen Indiens ein schwer zu beschaffendes Gut.

Klar, es gibt Gas-, Kerosin- und Petroleumbrenner, und somit leichtere und dichtere Brennstoffe, aber wenn man kein Geld hat, diese Stoffe zu kaufen, bleiben nur wenige Alternativen.

Hier in Mandu kommen die Frauen (natürlich ist das eine Aufgabe der Frauen 😠) spät nachmittags vom Holzsammeln zurück. Dann noch schnell Wasser geholt, und schon kann man anfangen, ein leckeres Essen für die Familie zu zaubern …

Eine weitere Alternative ist das Verbrennen von getrockneten Dungfladen. Kuh- oder Wasserbüffelscheiße wird mit Stroh vermischt und durchgeknetet, und dann zum Trocknen zB an eine Wand geklatscht.

Hier sieht man ganz gut, wie die Fladen zu Trocknen an der Wand kleben

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade der fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixeln zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!