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Dunhuang

Die Erinnerung an Dunhuang (im Nordwesten der chinesischen Provinz Gansu) ist ziemlich verblasst. Es gab die berühmten wandernden (und singenden???) Dünen und Kamele für Touristen.

Das Hochsteigen auf die Dünen war unglaublich anstrengend, weil man bei jedem Schritt im Sand einen dreiviertel Schritt zurückgerutscht ist.
Das Runterlaufen war dagegen die reinste Freude. Jeder Schritt war mindestens zwei Schritte wert, also 8x so schnell wie beim Hochlaufen.

Fun fact: wir waren des Chinesischen natürlich in keinster Weise mächtig, und mussten uns mit dem Zeigen auf die paar Sätze, die in unserem Reisebuch standen, verständigen.
Einer der Sätze war: „We have no FEC and no Renminbi“. FEC war die offizielle Währung für Touristen, Renminbi war die Währung der Einheimischen. Eigentlich macht der Satz wenig Sinn (wie auch die zwei Währungen). Nach minutenlangen Verständigungsschwierigkeiten beim Versuch, in einem Hotel zwei Zimmer zu ergattern, hat unser Mitreisender, ein Holländer, dessen Name längst verschollen ist, als quasi paradoxe Intervention auf diesen Satz gezeigt.
Der Hoteleinchecker konnte mit dem Satz auch nix anfangen, aber irgendwie haben wir die Zimmer bekommen.

Artsy Fartsy

Darf man jedem kreativen Furz hinterher riechen?
Ich sage ja, was wohl auf ein zweifelhaftes Urteilsvermögen hindeutet.

Falls sich jedoch ver(w)irrte BesucherInnen für die eine oder andere Duftnote (echt wonderfool!) interessieren sollten, well, you’re welcome! Go here!
(I mean there)

Memory is about the future, not the past.

Aus: „When Brains Dream“ von Antonio Zadra und Robert Stickgold