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Drive-by shooting

Ziemlich früh am Morgen, die Sonne hat den Dunst noch nicht vollständig weggebrezelt, und auf der Straße herrschte fast dieselbe Ruhe wie auf dem Bild.

Und wie bei dem Motiv, bei dem man sich nicht sicher sein kann, was das denn nun ist … idyllisches Überschwemmungsgebiet? … war ich mir auf der unbelebten Straße überhaupt nicht sicher, ob es die richtige ist, oder ob ich mich (wieder mal 🙄) verfahren hatte.
Remember: Es gab kein Google Maps, und eine Straßenkarte im Maßstab 1:3.000.000 ist oft keinerlei Hilfe.

Denke, dass das kurz hinter Jodhpur war, auf dem Weg nach Mt. Abu.

A picture a day …

… oder der Griff in die Schublade der fotografischen Erinnerungen.

Je länger das alles her ist, desto herausfordernder wird der Abgleich dessen, was sich aus unterschiedlichen Pixeln zusammensetzt und dem, was aus dem Zusammenspiel der seinerzeit beteiligten Neuronen noch abrufbar ist.

Bei manchen Fotos weiß ich noch genau, wie, wo und wann sie entstanden sind.
Andere Erinnerungen sind blass und fadenscheinig.

Macht nix, die Erinnerungsarbeit zahlt sich meist aus, denn meine (nächtlichen) Träume kriegen dadurch hin und wieder eine ganz neue Dimension.
I like that!