turn winter into spring

Es sieht ja üüüüüberhaupt nicht so aus, aber das Ausgangsmaterial für das untere Bild ist ein abgebrochenes, gesplittertes und gebogenes Stück Holz, aufgenommen Ende Februar und wie fast alle Naturaufnahmen in dieser Jahreszeit eher mal farblos. Alle möglichen Braun- und Grautöne und ein Anklang von Wiesengrün, mehr war da nicht.

P2220008

Photoshop sei dank hab ich die wenigen Farben in der Intensität hochgedreht, und dann einige Experimente mit Filter Forge 4 gemacht, bis mir das Ergebnis soweit gefallen hat.
Wie das Endprodukt zustande kommt, ist natürlich ein Geheimnis, sonst könnte ja die Konkurrenz auch aus schlechten Fotos ansehnliche Großformate zaubern, nur soviel: der „Ölfarbe“ Filter war für die abschließende Oberflächenbehandlung verantwortlich …

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Om ring

Hundert Jahre tot, und die Farben haben immer noch Strahlkraft.

Odilion Redon hat neben seiner schwarzen Phase ja gottseidank noch eine farbige Phase durchgemacht. Für manche sieht es heute wohl so aus, als könne man diese Phase auch als „naive“ Phase bezeichnen – aber das wäre etwas daneben gegriffen, denn außer Frage steht, dass sein Werk als Vorläufer des Surrealismus einzustufen ist.

Uns ist das egal, wir freuen uns an seinen Farben und an seiner mit Symbolen aufgeladenen Spiritualität.

Odilon_Redon_-_The_Buddha „Om ring“ weiterlesen

Falsche Jahreszeit

Bin mit der aktuellen Jahreszeit (wenn man das, was ich sehe, wenn ich aus dem Fenster gucke, Jahreszeit nennen will) nicht soooo zufrieden, deshalb hab ich ein bisschen mit Herbstbildern rumgespielt, und dabei herausgefunden, dass es mir jetzt nicht so wichtig ist, ob es kalt oder warm ist, Hauptsache es sind andere Farben im Spiel als himmelbleigrau, ziegeldachrot, hausfassadenbeige und moosflaugelbgrün.
Der Herbst lässt es ja auch nicht immer krachen, aber wenn, dann ordentlich. Und die „Spachteltechnik“ passt ganz gut zu dem Motiv, gerade was die Blätter angeht:

void-XIII-A0 „Falsche Jahreszeit“ weiterlesen

Durchschaut

James McNeill Whistler kannte ich eigentlich nur vom Cover der stellenweise sauguten LP „Alivemutherforya“ mit Billy Cobham und Alphonso Johnson. Zugegeben, das hört sich jetzt etwas bildungsbürgerlich an, aber das Basssolo von Alphonso Johnson auf dem Titel „Bahama Mama“ sollte man schon kennen, wenn man irgendwie bei irgendwas mitreden möchte 😉

Nu is das o.g. Cover ja nur eine Hommage an Whistlers Bild von seiner Mutter, und dieses Bild der Mutter Whistlers könnte kein größerer Gegensatz zu dem unteren Bild sein.
Klar, Mutter ist düster und ernst, es ist 1871, Mütter sind alt und asexuell … sorry.
Wunderbar dagegen wie man der Dame unten rechts durch das Kleid blicken kann. Auch wenn drunter (nur) eine blaugrüne Hose durchscheint, allein die Anmutung der durchsichtigen Kleider verleiht dem Bild etwas einladend Intimes. Man kann sich schon ein bisschen hinüberträumen in den Sommertagmorgen, wie man den Damen bei Wasweißichwassiedageradetun zuschaut …

Für mich ganz klar ein Höhepunkt in Sachen Erotik des 19. Jahrhunderts!

James-McNeill-Whistler---The-White-Symphony---Three_Girls „Durchschaut“ weiterlesen

Testlauf

Weiß noch nicht, ob sich das lohnen wird …

Der Aufwand ist beträchtlich:
Zuerst sind die Fotos zu machen. 12 Nahaufnahmen von einem Strukturglas, mit unterschiedlichen Schärfeebenen, zu einem Focus-Stack zusammengerechnet. Wie da jetzt die Farbe reinkommt, wird erst mal nicht verraten, ja, Geheimnis, Geheimnis …

Ergebnis: nicht uninteressant, aber huch, sooo viel Kratzer und Staub …

deep-frickle-det

Nach 20 min Rumprobieren, wie man das jetzt sinnvoll retuschieren könnte (PS Filter „Staub und Kratzer“ – sehr dürftige Ergebnisse, Stempeln – puh endlos, Reparaturpinsel oder Bereichs-Reparaturpinsel – ebenfalls endlos), kam mir die Idee, meinen alten Photoshop  CC anzuwerfen, den ich mir immer noch auf der Festplatte halte, weil es nur hier den legendären „Ölfarbe“-Filter gibt, und genau den hab ich dann mal drüber gelegt:

deep-frickle

Der ganze Staub ist weg, ebenso die Kratzer im Glas …
Von den Farben her gefällt mir das Ergebnis eigentlich ganz gut, von der Anmutung her auch, aber als es noch ein Foto war, waren die Fragezeichen, die beim Betrachten auftauchen, doch größer, soll heißen: als Foto war es geheiminvoller.
Bei den nächsten Versuchen werd ich mal auf antiseptische Bedingungen achten, so dass die Ergebnisse als Foto verwendet werden können.

Als Akustikbild (DIN A0) für aktuell 369.- € zu haben

Zunder & Lightning

Ja, der Herr Edgar.

Irgendwie hatte ich den abgespeichert als, nun ja, den David Hamilton der Malerei. Immer mit die jungen Dinger und so.
Klar, ohne Weichzeichner, und ohne pädophilen Anklang.
Aber halt auch mit ohne Inhalt.
Schon schön anzuschauen, aber vielleicht etwas belanglos?

Und dann haut der hier die Farben raus, dass man meinen könnte, das Papier hätte Feuer gefangen …
Er hat ja manchmal so ein Gelb, das wie ein helles Lachen klingt, nicht immer angemessen und gerade deshalb so wundervoll.
Ich könnt mich vor Entzücken wegschmeißen, wie hier das Gelb auf den orangen Kleidern sitzt.
Natürlich seh ich auch die Augen der vorderen Tänzerin, aber alle Ungemach der Welt muss doch zurückweichen vor diesem Kleid!

Edgar-Degas---Drei-Taenzerinnen-in-roten-Kostuemen

Und wäre er Sänger gewesen (den Namen dafür hätte er ja gehabt), dann würd ich ihm heut noch nachrufen: „Sing doch nochmal den Song mit dem orangen Kleid!“
Und er würde das Gelb darin sicher nicht vergessen.

Als Akustikbild (DIN A0) für aktuell 349.- Euro zu haben

Und hier beim Google Arts Projekt zu bewundern
(unbedingt in das Kleid hineinzoomen!)

Here we go!

… bzw. los geht’s …
Der neue Akustikbilder-Shop ist seit Samstag online (puh, ~ 250 Stunden Arbeit), ein paar marginale Änderungen werden natürlich noch zu machen sein, aber ansonsten gehe ich mal davon aus, dass der laufende Betrieb garantiert ist und wir jetzt erst mal nix machen müssen als auf Bestellungen zu warten …

… wie gesagt, müssen muss ich jetzt erst mal nix …

… aber dürfen tu ich, und zwar: wieder Bilder machen.

Eigene Bilder, fremde Bilder, Kunst – egal, Hauptsache Bilder.

Weiß nicht so recht, ob’s zur „Eröffnung“ passt, aber es ist halt das Bild des Tages …

Sunflower

…somit könnte das Motto lauten: möge die Sonne in unserem Leben, in unserem Blog und unserem Shop niemals untergehen!
(na ja)

Als Akustikbild (1x1m) für sage und schreibe 369.- € zu haben

WordPress Tutorial German with Impreza

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