Schiele

… ist ein super Maler, allerdings mit einem für Maler doch wohl eher hinderlichen Namen … Nomen est Omen, woaßt scho …
Oder?
Ich sitz manchmal da und starre geistesabwesend auf eine bestimmte Stelle, sagmermal ich sitz draußen im Café und starre auf die Kaffeetasse. Wenn dann der Geist wieder ein klein wenig zurück kommt, mach ich manchmal ein kleines Spiel, nämlich den starren Blick nicht von der Kaffeetasse lösen, aber die Aufmerksamkeit an die Ränder des Blickfeldes richten. Dort sieht man ja dann alles andere als scharf, weil das Auge nur die Kaffeetasse scharf gestellt hat, und man bekommt nur eine Ahnung von dem was da zu sehen wäre wenn man nur genau hinsehen würde.
Man muss sich dabei sehr darauf konzentrieren, dass man sich nicht auf den Rand der Wahrnehmung konzentriert …
Was man dabei wahrnimmt (man sieht es ja nicht richtig, weil man nicht richtig hinsieht – ich glaub jetzt hab ich’s oft genug wiederholt), ist nicht mit dem zu vergleichen, was man auf einem Foto sieht, wenn die Kamera nicht scharf gestellt ist, aber trotzdem könnte man es als Bokeh bezeichnen.

Die Güte eines guten Bokehs wird sehr oft mit „cremig“ bezeichnet, was ich versucht habe, mit dem folgenden Bild „Blick durch eine Gasse“ umzusetzen.

blick-durch-eine-gasse

Wie immer ab heute als Akustikbild zu haben >>>

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