Auf dem Trockenen

„Clover Island“ nennt Richard Temp sein neuestes Bild.
Und ich frag mich unwillkürlich, wo da denn nun das Meer ist. Soll keine Kritik sein, ist aber halt mein erster Gedanke.
Gedanke sei richtig, sagt Richard Temp, denn genau das sei diese Insel: eine Gedankeninsel. Einfach eine Agglomeration von Gedanken ohne Verbindung zum Rest der (Gedanken)Welt. Ein paar heiße Gedanken, ein paar kühle, mit Gängen dazwischen, die aber letztlich nirgendwohin führen.
So sei sie halt oft, die Kunst, sagt er, und wer will ihm da widersprechen?

Ich könnte mir jetzt auch vorstellen, das Bild nach der leeren Fläche ringsum zu benennen, z.B. „Nirvana“, was aber auch wenig zum Verständnis des Bildes beitragen würde.

Clover-Island

Als Verständnis förderndes Akustikbild ab heute zu haben …

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